Die Games Workshop Story (I)
Es war ursprünglich eine Firma für herkömmliche Brettspiele, die später Hero Quest herstellen sollte. Der Umbruch im Firmenkonzept kam mit dem Import von Fantasy-Rollenspielen.
Der Plan war allerdings von Anfang an größer angelegt. So begann man bereits am Anfang, einen Newsletter zu verschicken und leistete sozusagen von Beginn an Basisarbeit, was Spielkultur und Netzwerken betrifft: von 1975 bis 1977 wurde insgesamt 25 mal „Owl and Weasel“ verschickt, nämlicher Newsletter also. Es ging da zunächst um Spiele per Post und die Pflege einer gewissen Community von Spielern. 1977 wurde der Brief an die Gemeinde dann durch das Magazin „White Dwarf“ ersetzt, dessen 4000 Exemplare der ersten Ausgabe man schnell los wurde. Nachdem der Fokus zunächst auf der Herstellung von Brettspielen vie Go oder Backgammon war, kam es 1978 dann zur Eröffnung des ersten eigenen Geschäftes in London. Die Idee hinter selbigem war, nicht einfach irgendein weiteres, beliebiges Geschäft für Spiele zu betreiben, sondern vielmehr einen Ort des Austausches für Spieler untereinander zu schaffen. Basisarbeit würde man das heute nennen, wobei Games Workshop seinerzeit ja noch kein solches Imperium war wie heute, sondern vielmehr noch Partner der Spieler auf Augenhöhe. Das Londoner Ladengeschäft brummte: schnell wurde es zum Magneten oder gar Mekka für Spieler aus ganz Europa.
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